Montag, 5. Dezember 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #16

... wenn wir von der hektik beim chatten völlig überfordert sind.

Sonntag, 4. Dezember 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #15

... wenn wir in der lage sind, eine köstliche gans zuzubereiten.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #14

... wenn wir uns, mit sackerln voller röntgenbilder ausgestattet, in warteräumen von sündteuren fachärzten wiederfinden.

Mittwoch, 30. November 2011

größe nicht bedeutend ist.

der fünfjährige hatte kürzlich die idee, ein t-shirt mit fotos seiner kleinen freunde zu bedrucken ...


Größe nicht bedeutend ist.

Mittwoch, 23. November 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #13

... wenn wir auf die frage „haben Sie einen internisten?“ nicht mehr ratlos „nein“ stammeln müssen.

Mittwoch, 16. November 2011

ein guter abend, eigentlich

eigentlich war‘s ein guter abend. das motivatiostief des späten büronachmittags durchtaucht sich am besten auf der carrera-website, zwecks informationssammlung in sachen weihnachts-wunschzettel (der kinder, wessen sonst!?). Währenddessen ist der nachwuchs beim zahnarzt und verdient sich mit leichtigkeit eine kleine belohnung, welche dann natürlich sofort eingekauft werden muss. die auswahl fällt zwar schwer, aber letztlich findet doch noch jeder etwas und weil die mama heute einen abendtermin hat, lässt sich papa beim essen im einkaufszentrum dann sogar zum gemeinsamen kinobesuch überreden.
zwei stunden später, endlich zuhause, die „wiederverwendbaren“ 3D-brillen werden zu denen der letzten 3 spontan-kinobesuche verräumt („aber beim nächsten mal nehmen wir sie mit!“), noch schnell die schultasche für morgen einpacken, ein glas milch trinken, gesicht waschen, zähne putzen und gute nacht - ein guter abend!

und während wir anschließend, in gemütlicher entspannung ein bier öffnend, die post des tages durchschauen worin uns t-mobile mitteilt, dass die 12-jährige im vergangenen monat sage und schreibe 1017 (eintausend und siebzehn!) sms versandt hat, kotzt der 5-jährige im halbschlaf die gesamte pizza auf den polster
und wir beenden den abend mit inbetriebnahme der waschmaschine.

Dienstag, 8. November 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #12

... wenn wir fremde jugendliche an der bushaltestelle auf die tauglichkeit als potenzielle schwiegerkinder taxieren. (frei nach K.S. alias M.M.)

Samstag, 5. November 2011

er ist schon ein großer

Jetzt ist der Alte schon 5 Jahre alt - unglaublich! 5 jahre ist es jetzt schon her, dass v.'s hebamme morgens um 9 meinte, wir sollten vielleicht doch gleich fahren, auch wenn bis zum errechneten termin noch drei wochen zeit wäre. es hat dann doch noch den ganzen tag gedauert, bis wir endlich wussten dass „es“ keine helen sondern ein luis ist.
Und fast 5 jahre ist es her, dass der wenige tage alte zwerg täglich zwei (im vergleich zu seinem ärmchen riesige) ampullen antibiotika verabreicht bekam und eine woche am monitor verkabelt im krankenhaus verbringen musste.
und heute kann er seinen namen schreiben, schläft allein bei der oma, sammelt pickerl, baut lego-raumschiffe, nimmt freiwillig medizin, möchte immer mithelfen, schwimmt ohne schwimmflügerl, macht sich eine cd an, geht aufs klo, schneidet Karotten, fährt fahrrad, schmiert sich ein brot, sucht sich eine hose aus, spielt theater im kindergarten, kennt alle star wars charaktere mit namen, kämpft lichtschwertduelle mit dem großen bruder aus, ... die liste ließe sich fortsetzen.
er ist eben schon ein großer und der elternstolz ist ein ebensolcher. das musste einfach einmal gesagt werden. Alles gute zum Geburtstag, Luis!

Donnerstag, 3. November 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #11

... wenn die kerzen auf den geburtstagstorten der eigenen kinder schön langsam zahlreich werden!

Montag, 30. Mai 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #10

... wenn es uns immer schwerer fällt, weg zu fahren - wir dies aber auch immer besser wegdrücken und verbergen können.

Samstag, 14. Mai 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #9

... wenn wir von der archaischen feuerstelle in bodennähe auf den rückenfreundlichen komfortgrill umsteigen. (J.E-M.)

Montag, 9. Mai 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #8

... wenn wir uns am samstag völlig grundlos, quasi im sitzen den rücken verreißen und uns daraufhin das ganze wochenende nicht mehr bewegen können.
(arbeiten muss dann am montag aber natürlich schon gehen!)

Dienstag, 26. April 2011

nudeln nepomuk und augustiner edelstoff

in der karwoche also nach münchen. das neue navi funktioniert prächtig, und wir müssen ausschließlich selber als urheber der verspätung gradestehen. die kinder verweigern zwar gleich mal die vorgesetzte gemüselasagne, verkneifen sich aber auch allfällige, hysterisch intonierte „ich haassse …“-sätze, der start ist also gar nicht mal schlecht. Es gibt, trotz üblicher weise „bierfreiem haushalt“ (in münchen, ha!) augustiner edelstoff zur gemüselasagne und drei gästezimmervarianten zur auswahl.
am nächsten morgen geht’s nach augsburg - is ja nich weit - am besten mit der DB. der zug kommt fast pünktlich und wir erreichen ihn gerade noch mit einem spurt durch die bahnhofshalle, keuchend, den junior und sein motivierendes „schneller, papa, schneller!“ auf den schultern. in augsburg wartet schon herr vogel mit jeder menge hintergrundwissen zu mittelalterlichen hinterhöfen sowie mit etlichen befreundeten mitarbeitern und leitern der hiesigen puppenkiste. nach dreieinhalb stunden wissen wir theoretisch vieles über hinterhöfe sowie fast alles, was es zu jim knopf und co. zu wissen gibt und haben uns die "nudeln nepomuk" in der puppenkistenkantine redlich verdient. dann schaffen es leider nur die kinder und eine begleitperson von der warteliste in den zuschauerraum und unsereins lässt „tischlein deck dich“ besser im nahe liegenden gastgarten über die bühne gehen. den zug retour erreichen wir wiederum keuchend - die pünktlichkeit der DB liegt uns ÖBB-geprägten offenbar nicht so.
am zweiten tag dann münchen, jetzt aber wirklich: botanischer garten, englischergarten, rathaus, hofbräuhaus, coop-himmelb(l)au-haus, f.j.strauß-haus und was-weiß-ich-noch-haus, usw., alles im schnelldurchlauf, also im vorüberfahren, lassen wir münchen vorüberziehen, um’s dann noch kurz vom alten peter auch von oben zu sehen.
der abend vergeht dann lauschig im biergarten mit der erkenntnis, dass unter einem „Maß Russen“ ein liter zitronen-radler zu verstehen ist (zum glück nur eine rein theoretische erkenntnis), dass zwei maß helles überraschender weise doch die wirkung von vier krügerln haben und dass das münchner ausschankpersonal eine freundlichkeit an den tag legt, verglichen damit sind die sprichwörtlichen wiener kaffeehauskellner allerliebste herzerln!
die heimfahrt am nächsten tag unterbrechen wir in salzburg um die festungsbahn mit einem familienticket zu sponsern und in der innenstadt noch das souvenirshop-defizit der letzten tage auszugleichen. das navi funktioniert dann noch mittelprächtig und mag es überhaupt nicht, wenn wir eigenmächtig vorgaben ignorieren. nicht nur deswegen ist es dann schon dunkel, als sich die katze zuhause, lautstark über das lange wegbleiben ihrer gewohnten ernährer beschwert.

[mit herzlichem dank an L. C. & V. für ihre gastfreundschaft und ihr fremdenführerisches bemühen!]

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #7

... wenn wir einladungen zum 20jährigen maturajubiläum bekommen.

Montag, 25. April 2011

hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #6

... wenn wir bei "GV" an Grünen Veltliner denken.
(frei nach mother mable)

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