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politics

Dienstag, 27. März 2007

ich hab eindeutig den falschen job...

pressekonferenzen organisieren, das wäre mein traumjob. nicht weil pressekonferenzen veranstalten so eine abendfüllende und intellektuell fordernde tätigkeit wäre, das wahrscheinlich nicht, aber mit den 96.000 euro die man von in österreich für die veranstaltung einer einzigen pressekonferenz offenbar verlangen kann, könnte unsereins locker ein jahr leben, oder auch zwei…
gibt’s umschulungen auf „pressekonferenz-veranstalter“ beim ams?

Dienstag, 9. Januar 2007

ein guter tag...

die ministeriale high-society-badehose mit dem untrüglichen blick für den eigenen vorteil verlässt die politik: das egomanische selbstinszenierungstalent khg ist nicht mehr finanzminister – ein guter tag für österreich!

Montag, 11. Dezember 2006

rettet die lobau!

leider gibt’s immer noch jede menge zeitgenossen die glauben, mit neuen autobahnbauten könnten irgendwelche verkehrsprobleme gelöst werden.
auch sind viele menschen der meinung, mit ein paar kilometern mehr betonwüste ging’s uns allen irgendwie besser.
es gibt auch noch jede menge leute die meinen, wir könnten uns immer mehr straßenverkehr locker leisten.
etliche österreicher sind tatsächlich nach wie vor davon überzeugt, dass die mehr und mehr erzeugten straßenverkehrsabgase überhaupt kein problem für unsere luft wären.
auch ist vielen wienern nicht einsehbar, dass ein stück naturpark mehr wert sein soll als sechs spuren vollgasfläche.


einige von denen die wissen, dass dem nicht so ist, sind jetzt da.
unterstützen kann man sie auch hier.

manche erwachsene hierzulande wollen unbedingt überall mit 160 km/h fahren dürfen.
denen ist leider nicht zu helfen!

Montag, 24. Juli 2006

skuriles ebreichsdorf

die politik in ebreichsdorf treibt immer seltsamere blüten, wird langsam aber sicher skuril. 15 von 27 gemeinderäte sprechen dem bgm. das misstrauen aus, und er bedankt sich im regionalen internetforum für den „großen rückhalt“ als hätte er gerade eine wahl gewonnen …!?
und für die „vorverurteilungen … ist der rechtsweg vorgesehen“ … - was soll man dazu noch sagen …

Donnerstag, 22. Juni 2006

ein offener brief des ostr.mag.

„eminent wichtige entscheidungen stehen an“ und ausgerechnet jemand, der „gelegentlich“ unter „übermäßigem Alkoholkonsum“ „in arge Bedrängnis kommt“ soll der einzige sein, der diese wichtige Verantwortung übernehmen kann? ein alkoholkranker bürgermeister als garant für das "wohlergehen der stadt" … armes ebreichsdorf!

Dienstag, 20. Juni 2006

neues von der satire-regierung

über eine neuerliche großtat des staatlichen laientheaters „verkehrsministerium“ berichtet nömix;
(zu glauben ist es eigentlich nicht, aber da ist der bildbeweis…!)

dabbelju kommt!

die ganze stadt wird gesperrt, kein auto darf geparkt, kein fahrradl abgestellt sein, wenn mister dabbelju kommt. dieser mann ist so mächtig und so wichtig, so mächtig wichtig, dass kein einziges verrostetes altes österreichisches waffenradl seinen präsidialen blick beleidigen darf, wenn er hinter verdunkelten panzerglasscheiben durch die wiener innenstadt kutschiert wird. um gottes willen, waffenradl, das klingt ja fast wie massenvernichtungswaffen, bloß keine waffen herzeigen in wien, wenn der dabbelju kommt.
dieser volksvertreter ist so mächtig, der kann seine wähler allesamt in die wüste zum schießen und erschießen schicken; um im gepanzerten mercedes an ein paar wiener gassigeher samt hundstrümmerl vorbeigeführt zu werden, dazu ist er zu wichtig. deshalb müssen sie wegbleiben, herr und frau wienerschnitzel, von der polizei zurückgedrängt in hinterhöfe und seitengassen wenn der mächtig wichtige präsidentenkonvoi vorbeifährt.
und die frau des mächtig wichtigen mannes, dieses mächtig wichtige präserweibi, die will in wien in die kirche gehen, um dort mit ergriffen gläubiger andachtsmiene ein paar tausend kerzerln anzuzünden, für die paar tausend wähler und nichtwähler, die ihr mann, ihr schatzi, in die wüste geschickt hat, zum erschossen, aufgehängt, in die luft gesprengt und geköpft werden. dafür muss natürlich die kirche und die ganze stadt rundherum gesperrt werden, alle fenster müssen zu, alle türen müssen versperrt bleiben, damit nur ja kein österreichisch-muslimischer terrorsittich auskommt und dem präserweibi aufs chanelkapperl scheißt.
„… in the land of the free …“ wird sie dann erst wieder singen, wenn sie daheim ist.
frau reis, die zwei wochen vorher schon mal da war, um zu schauen, ob die österreicher auch alles richtig machen hat den chef für die wiener sicherheit gelobt! „ganz brav, wiener sicherheitschef, ganz brav!"
„… the home of the brave“ zwar nicht gerade, aber wirklich brav, die österreicher, dass sie so kooperativ sind und ohne widerrede die eine million euro zahlen, die das ganze absperren und abschleppen und aufpassen und überstunden machen und rumkutschieren und so, kostet, brav, ganz brav, österreichis!

Montag, 24. Oktober 2005

offen gesagt

üblicherweise versaue ich mir den sonntag abend nicht mit der gedicht-aufsage-sendung im OftRechtFad und fröne lieber el tatort – und dass dies auch besser so ist, beweist jeder ausrutscher auf der fernbedienung, der das diskussions-placebo „offen gesagt“ aus dem bildschirm tropfen lässt.
diesmal durfte h.c. ausgiebig dröhnen und mit der ihm eigenen unfreiwillig komischen arroganz die grotesken fpö-wahlplakatslogans aus dem abgelaufenen wahlkampf wiederholen. der selbsternannte „echte wiener“ wurde bei der wiener wahl nutznießer des sog. „schröder-paradoxon“, welches offensichtlich lautet: „derjenige, der am meisten verloren hat wird als sieger gefeiert, weil er viel weniger verloren hat, als vorher irgendein meinungsforscher angekündigt hat“. und der säbelfechtende zahntechniker freute sich entsprechend laut.
zwischendurch hatte molterer ausgiebig gelegenheit, möglichst oft das wort „klar“ auszusprechen und dabei, mit zeigefinger und daumen jeder hand einen kreis (ein loch?) formend, die hände auf und ab zu bewegen.
nachdem jeder der teilnehmer ein- bis dreimal sein einstudiertes gedicht hat aufsagen dürfen und kurz eine art gespräch aufzukommen drohte, unterbrach der moderator und ließ den anwesenden meinungsforscher mit dem hinweis, zuviele fakten würden den zuschauer langweilen und sollten daher von politikern die auch gewählt werden wollen, besser nicht vorgebracht werden, dazwischengehen. also lieber noch eine gedicht-aufsage-runde und dann ist leider die zeit um und danke-fürs-zuschauen-auf-wiedersehen.
nächste woche schalte ich tatort ein und werfe die fernbedienung sofort aus dem fenster.

Mittwoch, 19. Oktober 2005

einfach nur zum kotzen

dorferdie neue folge von „dorfers donnerstalk“ wird vom orf aus politischen gründen vom geplanten sendetermin abgesetzt. die skrupellosigkeit der „öffentlich-rechtlichen“ geht soweit, dass nicht mal eine matte ausrede dafür gesucht wurde. über das thema Einflussnahmen im ORF durch Regierungspolitiker und –politikerinnen darf hierzulande einfach nicht gewitzelt werden. den „gast“ bk schüssel im fernsehen satirisch darzustellen und zu entlarven geht schon überhaupt nicht. und schon gar nicht wenn gerade wahlen anstehen.
weit haben wir’s gebracht, mit unserer supertollen „reformregierung“.
schnitzelland marschiert im schulterschluss durch nrp kohls wüste gobi geradewegs ins tiefschwarze mittelalter.
und alle zahlen fleißig rundfunkgebühren für den övp-funk, freuen sich wenn der fesche finanzminister wieder mal in den society-blättern auftaucht und halten die schmallippig-schweigende einschwärzung für demokratische politik.

das mindeste tun

Mittwoch, 13. Juli 2005

lerne wahlkämpfen bei der övp

was die steirische övp so alles in ihren "seminaren zur Medienschulung“ verzapft, und offenbar auch schon die längste zeit praktiziert, ist hier nachzulesen:

http://www.stmk.gruene.at/themen.php?tid=35873&wo=0&kat=medienpapier&kid=2081

leider sind bei der övp bisher „…die fingierten leserbriefe relativ leicht erkenntlich…“ weil es den professionellen leserbriefschreibern in der övp nur schwer gelingt „…das parteiwording auszublenden…“.
daher braucht’s ein umfassendes schulungspapier, in dem die övp’ler nachlesen können, dass in leserbriefen „…politische Mitbewerber attakiert…“ werden sollen, zB in dem man sie als „…Faulpelz und Verhinderer…“ darstellt. Werden Parteiphrasen vermieden und „…absichtlich Tipp- und Rechtschreibfehler (in erträglichem Maß) eingestreut …“ (sic!) so wirkt das ganze gleich viel glaubwürdiger.
Postings im ORF dürfen schon mal ruhig „… unsachlich und untergriffig sein…“.

wer die politik des schwarzen machterhaltungsvereins mit katholischem mäntelchen in den letzten jahren auch nur mit einem halb geöffneten auge betrachtet hat, braucht davon jetzt aber nicht wirklich überascht zu sein, oder?

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brogdingnagg - 15. Jul, 08:47
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„Wartens ein Momenterl, der Herr Griese hilft...
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