Mittwoch, 28. März 2012

Hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden… #25

… aber offenbar noch lange nicht so alt ausschauen: wenn die lehrerin im sprachkurs zum wiederholten male meine dänisch gestammelte altersangabe bezweifelt, bloß weil „niogtredive“ nicht so leicht auszusprechen ist (und sie glaubt ich wollte eigentlich „niogtyve“ sagen!)

Dienstag, 27. März 2012

kurz und schmerzlos!?

der zahnarzt sagt "g'schturbn is g'schturbn" und meint damit den backenzahn, den er anschließend sogleich mit allerlei schnelldrehendem werkzeug tracktiert.
entwurzelt darf er drin bleiben, der untote. also wird er geöffnet, entkernt und provisorisch wieder verschlossen. einigermaßen kurz, aber nicht ganz schmerzlos.
am abend dann mit der gesamten mischpoke ins musicalzelt. während die katzen rumspringen und die Lloyd-webber kalauer aus den 80ern trällern, wünscht man sich kurz in die zahnarztpraxis zurück. (irgendwie hätte das untote musical ebenfalls eine ausgiebige wurzelbehandlung nötig.) absolut nicht kurz und auch keineswegs schmerzlos.
aber dem nachwuchs gefällt das sinnlose gehopse und der unverständliche singsang und so hat sich das kleine vermögen das man für die tickets ablegen musste ja doch ein wenig gelohnt. was tut man nicht alles...

Donnerstag, 2. Februar 2012

Hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden... #24

... wenn wir vom Zahnarzt mit weniger Zähnen rauskommen als wir mit reingenommen hatten!

Mittwoch, 1. Februar 2012

Hundert und ein untrügliche anzeichen, dass wir langsam alt werden… #23

… wenn das zunehmende ergrauen auch beim besten willen nicht mehr zu übersehen ist.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden… #22

…wenn wir uns bei dem Gedanken ertappen: wir sollten die zeit nützen, solange wir noch so jung sind!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Originelle phobien aller art

  • Bargainophobie - Angst vor Ausverkäufen
  • Caligynephobie - Angst vor schönen Frauen
  • Aulophobie - Angst vor Flöten
  • Euphobie - Angst vor guten Neuigkeiten
  • Glucodermaphobie - Angst vor der Haut, die sich auf warmer, zu lange stehengelassenen Milch bildet
  • Arachibutyrophobie - Angst, dass Erdnussbutter am Gaumen klebenbleibt
  • Hellenologophobie - Angst vor griechischen (Fach-)Ausdrücken
  • Oneirogmophobie - Angst vor feuchten Träumen
  • Medecophobie - Angst, man sähe seine Erektion an einer Ausbeulung der Hose
  • Hypnotopophobie - Angst vorm Bettenmachen
  • Anablephobie - Angst, hochzusehen
  • Hippopotomonstrosesquippedaliophobie - Angst vor langen Wörtern
da sollte doch für jeden was dabei sein!

Samstag, 14. Januar 2012

HUNDERT UND EIN UNTRÜGLICHE ANZEICHEN, DASS WIR LANGSAM ALT WERDEN... #21

... wenn wir zu ahnen beginnen, was mit 'midlife crisis' eigentlich gemeint sein könnte.

Mittwoch, 11. Januar 2012

öbb kundenzentrum

das öbb-kundenzentrum schließt um 17:40, ist an der tür zu lesen. es ist 17:38, die automatische glasschiebetür mit der schließzeitenbeschriftung geht nicht mehr auf. drinnen sind zwei kunden zu sehen, ein kundenzentrumsschalter ist besetzt und ein weiterer öbb-kundenzentrumsbediensteter gestikuliert soeben grantig, wiederholt auf seine armbanduhr deutend.

"wir bitten um verständnis" steht auch noch da, an der tür.
natürlich haben wir verständnis. sehr verständlich, dass die öbb versucht, ihre angestellten vor allzu viel renitenten fragestellern und komplizerten kunden zu schützen, die naturgemäß immer erst kurz vor dem wohlverdienten feierabend in scharen einfallen, boshafter weise!
wer zugfahren will, kann ja auch tagsüber kommen, wozu gibt's urlaubstage und gleitzeit. oder man informiert sich auf der öbb-website, diese ist ja von geradezu sprichwörtlicher funktionalität und strukturiertheit!

Dienstag, 3. Januar 2012

fetzenliteratur vs. harry rowohlt

die "fetzenliteratur" bedrohe unsere sprachkompetenz, ist im standard zu lesen und angesichts der abkürzungsdialoge, für welche die zwölfjährige allmonatlich so ihr handyguthaben verbraucht, scheint das durchaus glaubhaft: "hi" "wg" "wm" "hdl" - "hallo", "wie gehts", "was machst", "hab dich lieb" - macht vier kurzmitteilungen, dazwischen kommen jeweils vom gegenüber vier antworten mit ebenso dichtem informationsgehalt - da sind die 1000 sms pro monat im handumdrehen verbraten!
wir setzen den kontrapunkt und legen am nachmittag die lesung von harry rowohlt ein - ein wahrer sprach- und sprechkünstler und der ungekrönte könig der abschweifung, von welchem K. & D. zuletzt eine cd ins haus brachten, für die ihnen hiermit nochmals herzlich gedankt sei!
und während wir uns harry's geschichten und hymnen (ja, der singt auch bei seinen lesungen!) anhören, unterstützen wir die strategischen ambitionen des neunjährigen und malen ihm ein paar kämpfer seiner tabletop-monsterarmee an. das ist zwar bei einiger vernunft betrachtet völlig sinnlos, aber wahrscheinlich immer noch besser, als einen kubikmeter lego nach farben zu sortieren und jedenfalls unterhaltsamer als rasenmähen.
der fünfjährige sitzt dabei und übt pfeifen, was er mit bemerkenswerter hartnäckigkeit nun schon seit einigen tagen tut - fffft pffff schschsch ffff.... aber schön langsam geht's!
kurz bleibt ihm und uns die luft weg, denn die zwölfjährige hat auf der suche nach dem handy-ladekabel ihr zimmer verlassen, wobei offenbar eine schier enorme wolke süsslich-blumigen teenager-parfums entkommen konnte welche nun durchs ganze haus wabert.
als wir wieder zu uns kommen ist auch harry mit seiner lesung am ende.
der ambitionierte tabltop-armee-besitzer hat sich inzwischen wieder zum fernseher verdrückt, um doch endlich das 245te level seines neuen wii-spieles zu schaffen, der kleine pfeifer ("pfifferling") kann sich das natürlich nicht entgehen lassen...
so geht's dahin, ... gg, lol, ;-)

Montag, 2. Januar 2012

Hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden... #20

...und doch nichts gelernt haben: wenn wir nach der silvesternacht nur zu einem (ernstgemeinten?) neujahrsvorsatz in der Lage sind - Nie wieder Alkohol!

Freitag, 23. Dezember 2011

dialog im dunkeln

hinter mir, sagt Er zu Ihr: „… jo, und dann hob i an Enellpee-kuas gmocht und seitdem red i nimma so schiach!“
drauf Sie: „Enellpee, wos haßt’n des?“
und Er: „kaa auhnung, is doch scheißegal, hauptsoch es hüft…!“

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #19

... wenn uns angesichts dröger flagship-stores flagship von heute, nur lokalbesuche von anno dazumal vor 15 jahren einfallen!

Donnerstag, 22. Dezember 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #18

... wenn uns die begriffe vierteltelefon, aerobic und plattengeschäft etwas sagen.
(hier gelernt, von T.M.)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

hundert und ein untrügliche Anzeichen, dass wir langsam alt werden ... #17

... wenn wir nicht verstehen, warum sich die mädels aus der unterstufen-gang gegenseitig mit "du opfaa" titulieren und was genau das heißen soll!?

Samstag, 10. Dezember 2011

Die hitliste der originellsten namen für friseurläden

°) GmbHaar
°) Haarchitektur
°) Haarem
°) Schnittpunkt
°) Stufenschnitt
°) Kopfart
°) Hair Affair
°) Hair und mehr
°) kamm in

(to be continued)

Die top-five der nervigsten antworten der halbwüchsigen...

...wenn mal wieder was nicht passt:

1. Platz: "das war nicht absichtlich!"
2. Platz: "mmmh tschuldiguuung"
3. Platz: "iiiiich war das sicher nicht"
4. Platz: "Das war sicher der L.!"
5. Platz: "Du hast nicht gesagt, dass ich das auch wegräumen/aufheben/wegschmeißen soll!"

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