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Mittwoch, 15. Juli 2009

...

gott

Donnerstag, 16. April 2009

site report

am anfang war die idee... IMG_2694




... dann war's eine weile lang recht mühsam ... IMG_2705




... aber alles wird irgendwann einmal fertig! IMG_2711






to be continued ...

Samstag, 4. April 2009

was ich noch sagen wollte...

Leonard Cohen, hat eine neue platte: Live in London - unbedingt anhören! - ganz eindringliche Empfehlung!
nur dabei gewesen zu sein ist (war) noch besser (24. September o8, Wiener Konzerthaus, fantastic!)

Im just paying my rent every day
Oh in the tower of song

herr griese

„Wartens ein Momenterl, der Herr Griese hilft Ihnen gleich.“ sagte die gachblonde Kassenbuchschreibkraft, die wohl meine Ratlosigkeit bemerkt hatte. Und wirklich, schon kam Herr Griese um die Ecke spaziert, wartete geduldig, bis die Rücksitze umgeklappt waren und meinte dann beruhigend „is eh net so schwer!“. Naja, wenn der das sagt. Schließlich hatte er das Ding offenbar ganz alleine auf den Rollwagen gehievt, während mir die Gachblonde mein ganzes Erspartes abgeknöpft hat. Und von der Statur her wirkte der hilfsbereite Herr Griese eigentlich eher harmlos ...
Eine knappe halbe Minute später hätte mir das riesen Trum von einer Holztüre beinahe den Fuß zermalmt, als es, voller Verve hoch- und vom Wagen gehoben, einige Augenblicke später sein wahres Gewicht voll entfaltend, ungewollt schnell wieder Richtung Erdmittelpunkt sauste. „Eh net schwer ...?“
Irgendwie schafften wir, pardon, schaffte Herr Griese es dann aber doch, die Tür ins Auto zu wuchten.
Super - wir haben eine neue, super-stylische Holz-Eingangstür zum Ausverkaufspreis!
Allerdings ist Herr Griese leider nicht mitgefahren, wie bekomm ich das vermaledeite Ding jetzt bloß aus dem Auto wieder heraus...!?

Mittwoch, 6. Februar 2008

eigentlich meilensteine

der radiotyp spricht die ganze zeit von 12 meilensteinen obwohl die neue CD des ex-fußballspielers anton polster eigentlich 12 meistertitel heißt. das u-bahn-fernsehen bewirbt die spitzweg-ausstellung und schreibt: der gelernte apotheker wäre heuer 200 jahre alt geworden - wenn er nicht eigentlich schon vor 123 jahren gestorben wäre. und der straßenbahnfahrer spricht von einem stromschaden obwohl er eigentlich einen stromleitungsschaden meint, was wiederum für uns straßenbahnmitfahrer bedeutet, dass wir einen kleinen spaziergang machen müssen um in die arbeit zu kommen.
eigentlich blöd.

... jetzt kommt schon wieder dieser radiotyp und erklärt uns, dass dem jungen hans hölzl seinerzeit von irgendeinem professor ein absolutes gehör adjustiert wurde. und so können wir dem radiotyp eigentlich nur eine ausgeprägte ahnungslosigkeit attestieren.

Dienstag, 5. Februar 2008

Morddeutung

ein "psychoanalyse-thriller"
von jed rubenfeld

Im Winter 1909 besucht Sigmund Freud New York. Rund um die historische Vorlesungsreise hat Jed Rubenfeld seinen Krimi angesiedelt.
Nachdem ein Mord passiert und ein weiterer nur knapp verhindert wird, werden Freud und seine Kollegen in die Ermittlungen verwickelt, mit Hilfe der Psychoanalyse soll der Mord aufgeklärt werden.
Neben der eigentlichen Krimihandlung findet Rubenfeld ausgiebig Gelegenheit, über die Psychoanalyse, ihren Begrüder und ihre Verbreitung zu dozieren, sein Wissen über die New Yorker Gesellschaft der Jahrhundertwende auszubreiten sowie seine profunden Kenntnisse zum New Yorker Stadtplan dieser Zeit durchblicken zu lassen. Und in Summe scheint Rubenfelds Vorhaben, einen Krimi mit Realitätsbezug nach allen Richtungen zu schreiben, der auch noch mit (zumindest beinahe) wissenschaftlicher Schlüssigkeit die Psychoanalyse erklärt, dann doch etwas zu ambitioniert. Die Geschichte ist zwar recht spannend, allerdings doch so konstruiert, dass der Held am Ende seitenlang erklären muss, wer wann was warum getan oder nicht getan hat - und selbst diese Erklärungen sind nicht wirklich überzeugend geschweige denn zwingend – das große „Aha“ bleibt irgendwie aus. Die im Prolog versprochene Antwort auf die Frage nach dem Grund für Freud’s grundlegende Abneigung gegenüber den Vereinigten Staaten bleibt Rubenfeld auch schuldig.
Im Großen und Ganzen ein sapnnender Krimi in angenehmen Erzählton geschrieben, mit einem gewissen Mehrwert (ein bisserl Psychoanalyse für’s laienhafte Halbwissen), allzu viel darf man sich jedoch nicht erwarten…

Freitag, 18. Januar 2008

w. ist gestorben

er war kein kranker, kein patient oder lamentierer, obwohl's ihm oft nicht so gut ging – stand seinen mann, fröhlich und unerschütterlich, fest und geradeaus. niemand hätte daran gedacht, dass es ihn so plötzlich erwischen würde. am montag hat’s ihn erwischt.
erst 49 und schon zwei herzinfarkte hinter sich, beschert durch rauchen und übergewicht – und der letzte herzinfarkt war dann selbst für ihn zu viel.
kein wunder möchte man sagen, er ist nicht sorgsam mit sich umgegangen, hat zu viel gearbeitet, zu viel geraucht, zu viel gegessen, zu viel ärger verdaut – aber jede erklärung ist doch unwichtig und unzureichend. es ist einfach nur traurig und schade um ihn. unbegreiflich, nicht zu glauben, dass er nicht mehr da ist, nicht mehr wiederkommen wird. nicht nur kurz weg, für ein paar tage im krankenstand, oder eine woche auf urlaub. weg. ganz sicher und für immer weg.

Walter L., ein lieber kollege, gestorben am 14.jänner 2008
er war einer von den guten.

Montag, 14. Januar 2008

...

SOS-Ueberwachung

Sonntag, 13. Januar 2008

KälteZone

ein Island-Krimi
von Arnaldur Indridason

freiwillig wäre ich wohl nicht so bald auf die idee gekommen, einen „island krimi“ zu lesen, die aufmachung des buches aus dem bastei lübbe verlag schaut doch ein wenig zu sehr nach drehständer-an-der-supermarkt-kassa-ramsch aus, aber das war jetzt natürlich sehr oberflächlich und vor allem: wenn sich die achtjährige schon extra auf den weg macht, um ein weihnachtsgeschenk für den stiefpapa zu suchen, der so gerne liest und am liebsten spannende krimis, dann muss man sich schon die mühe machen und das geschenkte buch auch bis zum schluss lesen.
und bis zum schluss wäre ich unter „normalen“ umständen nie gelangt. zu mühsam liest sich die geschichte über 400 seiten, in der die orte „kleivarvatn“ oder „háaleitisbraut“ heißen in denen der kommisar erlendur mit kollegin elinborg (namen, die irgendwie besser in „herr der ringe“ passen würden!?) seine ermittlungen führt, zu deprimierend und trostlos ist indridasons sprache, zu uninteressant und unmotiviert ist der erzählte versuch, einen mord aufzuklären, der schon vierzig jahre zurückliegt.
das verzweifelte bemühen des autors, mit zeitsprüngen in den kapiteln, etwas spannung herzustellen, oder der geschichte zumindest ein wenig „drive“ zu geben, misslingt leider völlig. die zusammenhänge sind teilweise sehr konstruiert, das ende ist vorhersehbar, zu plump versucht indridason auf die falsche spur zu lenken... also besser keine island-krimis mehr.
für die achtjährige war‘s natürlich ein super geschenk, danke vielmals, aber im nächsten jahr wünsch ich mir auch etwas so schönes selbst gebasteltes, wie die mama heuer bekommen hat!

Donnerstag, 6. September 2007

sex sells

das firmeninterne brainstorming auf der suche nach einer neuen werbelinie für balkonanlagenbau war kurz:

„oida, wos foilt da bei balkon als erschtes ein..?“



balkon vor der hütte

Donnerstag, 30. August 2007

man gönnt sich ja sonst nichts ...!

der nagelneue wecker


... und die zeiger leuchten sogar im dunkeln! super!

Dienstag, 14. August 2007

Die bekannte Welt

zugegeben, wäre v.’s empfehlung nicht so eindringlich und auch drängend gewesen, ich hätte mich wahrscheinlich nicht aufraffen können, einen roman zur sklaverei im amerika des 19. jahrhunderts zu lesen, aber zum glück …!
in „die bekannte welt“ erzählt edward p. jones von sklaven und von ehemaligen sklaven, die sich freikaufen konnten und selbst zu sklavenbesitzern wurden.
jones „assoziierende“ erzählweise macht einen ganz besonderen reiz des buches aus. der autor verwebt verschiedene erzählstränge miteinander, geht immer wieder mit einzelnen figuren bis zu deren verschwinden oder ende mit, nimmt liegengelassene fäden wieder auf, um aus anderer richtung wieder zu den hauptfiguren zurück zu kehren, schweift wieder ab, springt in der zeit nach vorne oder zurück. dabei ist all das hin und her für den leser leicht mit zu machen, die sprünge und verflechtungen sind keineswegs künstlich oder gar aufgesetzt sondern ergeben sich ganz selbstverständlich, die assoziationen laufen leichtfüßig hierhin und dahin und die geschichte weckt und befriedigt die neugier des lesers gleichermaßen.
das alles wird mit einer bewundernswerten sprachkunst erzählt, in ruhigem, unaufgeregtem, sicheren ton und fluss. die geschichte von moses und den anderen sklaven auf der plantage von henry townsend, welcher selbst ein sklave war, zieht den leser in ihren bann, die brutatlität die den sklaven entgegenschlägt wird ebenso spürbar, wie die aussichtslosigkeit in der sie leben, ohne dass all das allzu explizit beschrieben werden muss.
also, v.’s empfehlung wird ebenso eindringlich weitergegeben: unbedingt lesen! "die bekannte welt" von edward p. jones.

Mittwoch, 27. Juni 2007

memo für nächstes jahr:

während des Donauinselfestes unbedingt auf urlaub fahren!

sich keinesfalls wieder sagen "ah, geh soo schlimm wird der lärm die vier tage lang schon nicht sein, soo unangenehm sind die paar dauerfetten, grölenden halbstarken, die vor unserm haus im auto nächtigen auch wieder nicht, soo lang wummern die autodrom-beschallungsboxen auch nicht in die nacht hinein, nur so bis 1 oder 2 uhr etwa, da werden wir schon schlafen können, irgendwann tagsüber vielleicht ..."

Freitag, 25. Mai 2007

herr b. und die seinen

der nicht nur einschlägig amts-, sondern von zahlreichen eskapaden vielmehr ortsbekannte 43-jährige herr b. wurde kürzlich von einer eilig herbeigerufenen polizeistreife amtsbehandelt, weil er, nach dem genuß größerer mengen apfelwein aus dem ortsansässigen naturprodukteverkauf offensichtlich restlos enthemmt, seiner 53-jährigen nachbarin hilde w. mit den worten „i hau da den fisch in die wamp’n!“ ein aufgeklapptes springmesser präsentierte.
diese bedrohung war der vorläufige und unrühmliche höhepunkt einer schon länger währenden und zusehends eskalierenden leidensgeschichte einiger bewohner der f.straße mit ihrem ungeliebten nachbarn herrn b.
schon vor einigen jahren hatten b. und einige seiner brüder, mit der idee eine kleine spontane familienfeier mit einem privaten feuerwerk zu krönen, die geduld ihrer nachbarn auf die probe gestellt. leider wurde zuvor ausgiebig dem bereits erwähnten naturreinen apfelwein aus dörflichen verkauf zugesprochen, und aus dem nächtlichen freudenfeuerwerk in der beschaulichen siedlung wurde ein nach-mitternächtlicher einsatz der freiwilligen feuerwehr. jene konnte allerdings den hühnerstall der b.s und die nachtruhe der nachbarn auch nicht mehr retten.
kürzlich beschloss herr b. seinen eher devastierten garten hinterm haus etwas zu verschönern oder zumindest einen versuch in diese richtung zu unternehmen. zu diesem zwecke ersuchte er frau e., ihm eines jener jungen wilden marillenbäumchen zu schenken welche in deren garten in letzter zeit mehrfach aufgegangen waren. frau e. stimmte zu, kein problem, sie habe ohnehin keine verwendung für so viele marillenbäume, nur ausgraben müsse sich der herr b. das bäumchen schon selber, dann könne er einen, oder ihretwegen auch zwei der jungen triebe haben. die übergabe der pflanzen erfolgte in frau e.’s abwesenheit und herr b. dürfte deren zusage irgendwie missverstanden haben, denn als frau e. nach einigen tagen in ihren garten zurückkehrte, waren dort, wo noch vor einigen tagen diverse blumen geblüht, kleinere sträucher gewuchert oder junge triebe gewachsen waren, nur noch löcher im boden zu sehen. – etliche, im benachbarten garten von b. wachsende planzen erkannte frau e. als bis vor kurzem im eigenen garten ansässig.

zuletzt lenkte herr b. dann sein skuriles talent wieder auf die andere gartenseite, eben in richtung der w.s, gegen welche er seit langem einen gewissen groll hegt. so kam es, dass b. einen gefinkelten plan ausheckte, um den verhassten nachbarn so richtig „eins reinzuwürgen“. eines morgens befanden sich in w.’s garten zahlreiche abgenagte hühnerknochen im gras. von frau w. auf die herkunft der knochen befragt, beschuldigte b. die nachbarin lautstark, einige seine hühner entwendet und kaltblütig dahingemeuchelt zu haben, der beweis dafür liege hier vor aller augen auf dem w.’schen rasen verstreut. im zuge dieser diskussion fiel dann besagter satz mit dem „fisch“ und der „wampn“. detail am rande: auch im zwei gärten weiter gelegenen schwimmbecken der p.’s wurde ein angenagtes hühnerbein aufgefunden, offenbar war b. zu beginn seiner beweismittelverteilung doch etwas zu kraftvoll zu werke gegangen.
im zuge der amshandlung wurde herr b. von den beamten seines springmessers entledigt und bis zur vollständigen ausnüchterung in der örtlichen polizeistation in gewahrsam genommen.

Donnerstag, 24. Mai 2007

heute, völlig umsonst

wenn ansonsten recht träge und schlafmützige passanten in der frühmorgendlichen ubahnstation plötzlich einen haken schlagen, einem völlig unvermutet in die quere und beinahe über den sprichwörtlichen haufen rennen, nur um sich allesamt eilig in eine abseits liegende ecke zu drängen, so kann mit einiger sicherheit davon ausgegangen werden, dass sich inmitten/unter dem zusammendrängenden fahrgastknäuel der „Heute“-spender befindet. ob volkschulkind oder rentner, ob ipod-hörer oder aktenkofferträger, ob lederjackenheini mit tschick-atem oder schicki-micki-mammi mit markenkinderwagerl, alle reißen sich wie wild um die kostenlose ubahnzeitung. warum? der flüchtige blick ins gratis-exemplar des sitznachbarn genügt bereits um eine menge weiterer fragen aufzuwerfen: „Bevölkerungszahl durchbricht die 8,3 Millionen-Schallmauer!“ lautet eine Schlagzeile von heute. der sitznachbar, vermeintlich aus einer jener „Balkan-Nationen“ gebürtig, welche von „heute“ als für das „Wachstum im Rekordtempo“ hauptverantwortlich identifiziert wurden, war offenbar nicht so sehr daran interessiert, ob der knall beim durchbrechen der „8,3-Mio.-Schallmauer“ ähnlich ohrenbetäubend sein wird, wie jener beim durchbrechen der 8,275-Mio.-Schallmauer, oder ob anlässlich dieses jahrhundertereignisses womöglich gar eine lärmschutzwand errichtet werden soll, …und blätterte weiter.
Neuer Umweltschock, jedes sechste Tier stirbt aus!“ – wie halten die leute das alle aus, ein derartiger thrill schon am frühen morgen - ganz österreich demnächst ein einziger friedhof der kuscheltiere? – völlig mit den nerven am ende, ist der sitznachbar ausgestiegen, hat „Heute“ irgendwo fallen gelassen und ist nach hause gerannt, um zu sehen ob die tiere alle noch leben, oder ob die katze schon ausgestorben ist…!?!

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at last


brogdingnagg - 15. Jul, 08:47
site report
am anfang war die idee... ... dann war's eine...
brogdingnagg - 16. Apr, 23:56
was ich noch sagen wollte...
Leonard Cohen, hat eine neue platte: Live in London...
brogdingnagg - 4. Apr, 23:48
herr griese
„Wartens ein Momenterl, der Herr Griese hilft...
brogdingnagg - 4. Apr, 23:09

Status

Online seit 1694 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 15. Jul, 08:49

Credits

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